Die Katzengeburt 

Diesen wunderschönen Text habe ich im Netz gefunden und fand ihn hier zur Information für alle Neugierigen die es interessiert erwähnenswert. Die Autorin ist unten aufgeführt.

 

Da ich damals vor unserem ersten Wurf relativ hartnäckig Berichte zu Katzengeburten im Internet suchte und kaum etwas fand, werde ich hier jetzt einmal ein paar Dinge zu diesem Thema zusammentragen, damit jemand, der nun zum ersten Mal vor diesem großen Ereignis steht, wenigstens ein bisschen das Gefühl haben kann, „vorbereitet" zu sein. Wie dann der tatsächliche Ablauf einer Katzengeburt sein wird, kann man allerdings niemals vorhersagen...
Vorher...
 

Eine Kätzin sollte ja ohnehin regelmäßig, aber insbesondere vor ihrem Rendezvous mit dem Kater entwurmt werden. Auch die jährlichen Impfungen sollten nicht gerade in der Zeit anstehen, wo die werdende Mutter bereits trächtig ist, sondern vorab auf den neuesten Stand gebracht werden. Somit profitieren dann auch die Babys etwa in den ersten 6 Wochen noch vom Impfschutz der Mama.

Eine Trächtigkeit kann man, insbesondere bei einer Erstgebärenden, meist etwa 3 Wochen nach der Belegung daran erkennen, dass sich die vormals klitzekleinen und eher gelblich hellen Zitzen rosa bis pink verfärben oder - wie es einigen Leuten schon passiert ist - dass man plötzlich erstmals aufgrund von Größe (und Farbe) bemerkt, dass die Katze überhaupt Zitzen hat! Während der Trächtigkeit wird die Kätzin evtl. etwas mehr fressen und es ist wichtig, insbesondere jetzt auf hochwertiges, nährstoffreiches Futter und genügend Flüssigkeitsaufnahme zu achten. Stress wie z. B. Ausstellungsbesuche, neue Mitkatzen, Urlaubsreisen, Umzüge oder sonstige Veränderungen sind in der Schwangerschaft (die im übrigen 62 - 70 Tage dauert) nach Möglichkeit zu vermeiden. Ebenso sollte man versuchen (...), die Katze von zu halsbrecherischen Tobe- und Springmanövern abzuhalten.

WO und vor allem WORIN?
 

Für die Geburt besaßen wir eine stabile Wurfkiste aus beschichtetem Sperrholz etwa in den Maßen 50 x 75 cm, etwa 60 cm hoch an drei Seiten und vorn mit einem etwa 25 cm hohen Brett zum größten Teil offen. Sie ist mit einem aufklappbaren Deckel versehen. Diese Kiste stellten wir etwa 10 Tage vor dem errechneten Geburtstermin an einen möglichst ruhigen Platz, an dem wir uns die Geburt wünschten, legten sie mit Bettdecken, großen Kissen, Laken, Molton-Tüchern oder ähnlichem aus (mehrere Lagen zum späteren Herausziehen unter der gebärenden Katze sind praktisch, und bitte keine Frotteetücher benutzen, da sich die kleinen Krallen der Katzenbabys darin verhaken!) und versuchten, die werdende Mama mittels Leckerli, Vitaminpastengabe in der Kiste und besonders netten Streicheleinheiten schon mal ein bisschen an diesen Ort zu gewöhnen (klappt aber meist nicht so wirklich...). Manche Katzen gebären auch in einer großen Kuschelmulde, einem großen Kennel, einem stabilen Karton oder einem Wäschekorb - je nach Belieben. Kurz vor der Geburt stopften wir regelmäßig die Höhlen in den Kratzbäumen zu, damit sich die Damen nicht genau diesen Platz zum Gebären erwählt. Das wäre doch etwas zu kritisch, denn man sollte darauf achten, dass man die Geburt beobachten kann und auch zumindest die Möglichkeit hat, helfend einzugreifen (in einer Kratzbaumhöhle mit recht kleinem Eingang sicher nicht machbar).

Bald geht es los!
 

Ab dem 50. Bis 55. Tag der Trächtigkeit gaben wir unseren Katzen 1x täglich eine Gabe Pulsatilla D4, um den Geburtskanal weich und dehnbar zu machen. Ab dem 58. Tag sind die Kleinen lebensfähig. Früher geborene Katzenkinder überleben meist nicht, auch wenn das Geburtsgewicht vielleicht sogar Anlass zur Hoffnung gibt.
Ab dem 60. Tag sollte man die Kätzin möglichst nicht mehr allzu lange allein lassen und die Geburtsutensilien in greifbarer Nähe der Wurfkiste bereit legen, als da bei uns waren:

  • Desinfektionsmittel (z. B. Sterilium) zum Desinfizieren der eigenen Hände
  • eine sterile Schere mit abgerundeten Spitzen zum eventuellen Abnabeln
  • Küchenpapier
  • einige Frotteetücher zum Abrubbeln der Neugeborenen
  • Rescue-Tropfen mit Wattestäbchen zur Atemstimulans
  • eine Küchenwaage mit möglichst feiner Einteilung
  • Schreibblock und Stift zum Protokollieren der Geburt
  • eine Uhr
  • Telefonnummern vom Tierarzt und eventuellen Helfern
  • einen Mülleimer mit Plastiktüte
  • ein extra Körbchen (oder einen kleinen Karton) mit Wärmflasche oder Heizkissen
  • evtl. eine Rotlichtlampe
  • Pulsatilla D4 und
  • Caulophyllum D6 als homöopathische Wehenmittel unter der Geburt (alle 30 Minuten im Wechsel)
  • Sabina D6 danach

Ja, und nun heißt es warten.
Wir haben bisher immer bemerkt, wann es wirklich soweit war. Die Kätzin läuft einem oft mehr als sonst hinterher. Unsere erste Katze hat die Nacht vor ihrer ersten Geburt ganz entgegen ihrer sonstigen Gewohnheiten in unserem Bett verbracht und mich ständig animiert, ihren Bauch zu streicheln. Am Morgen pulte ich sie dann zwischen Herrchens Hemden aus seinem Schrank, den sie sich zuvor selbst geöffnet hatte. Die werdenden Mütter laufen herum und prüfen scharrenderweise verschiedene (meist höhlenartige) Stellen als Wurfplatz aus. Es tritt Schleim aus der Scheide, manchmal geht auch ein richtiger Schleimpfropfen ab. Aus den Milchleisten kann auf Druck schon Kolostralmilch austreten. Man sollte immer mal wieder prüfen, ob im Katzenbauch noch munteres Getrampel zu spüren ist. Dann besteht meist kein Grund zur Sorge, auch wenn bereits der 67. Oder 68. Tag der Trächtigkeit da ist. Etwa 24 Stunden vor der Geburt soll die Körpertemperatur um ein Grad absinken (normal ca. 38,6°). Wir haben der Kätzin allerdings die Tortur des ständigen Fiebermessens erspart. Bei unserer ersten Gebärenden haben wir die unmittelbar bevorstehende Geburt daran erkannt, dass sie sich, nachdem wir sie in ihre Wurfkiste gesetzt haben, dort niederließ, schnurrte und sich putzte. Wäre es noch nicht soweit gewesen, wäre sie garantiert wieder hinaus gehüpft. Der Raum, wo das große Ereignis stattfindet, sollte nicht zu kalt sein (etwa 22° Raumtemperatur), weil die Katzenkinder in den ersten Tagen nach der Geburt ihre Körpertemperatur allein nicht regulieren können und es besteht die Gefahr des Unterkühlens. Alles liegt bereit, die Hände sind gründlich gewaschen und desinfiziert - nun kann es losgehen.

Die Geburt
 

Man bleibt ab sofort möglichst bei der Kätzin, um, wie gesagt, ggf. Hilfestellung geben zu können. Manche Katzen bewältigen alles wunderbar allein, nabeln ihre Kinder ab, lecken sie trocken, fressen die Nachgeburt und legen sich hin, damit die Kleinen, die den Weg zur Zitze übrigens instinktiv allein finden, trinken können. Man sollte sich allerdings nicht darauf verlassen. Das allererste Baby einer unserer Katzen bereitete ihr bei der Geburt scheinbar solche Schmerzen, dass sie getreu dem Motto „Ich zumindest mache nicht mehr mit!" die Wurfkiste mit hinten halb heraushängendem Kind verlassen wollte, woran wir sie selbstverständlich hinderten!

Nach den Eröffnungswehen, welche die Kätzin meist gut bewältigt (die Gebärmutter zieht sich zusammen, was man am Katzenkörper gut beobachten kann) bemerkt man irgendwann deutliche Kontraktionen der Gebärmutter, woraufhin meist die Presswehen erfolgen. Die Kitten befinden sich in einer inneren und einer äußeren Fruchthülle. Die äußere platzt in der Austreibungsphase und es erscheint nach dem Fruchtwasser die innere Fruchthülle mit entweder einem Kätzchenkopf (Kopflage) oder einem Kätzchenpopo, Schwanz und Hinterbeinen (Steißlage) am Scheidenausgang. Wie oben bereits beschrieben hat die Kätzin beim ersten Baby meist große Schmerzen. Man sollte ihr beruhigend zureden, sie streicheln oder ein bisschen stützen, wenn sie es mag, und sie, wie gesagt, unbedingt daran hindern, die Wurfkiste zu verlassen, da dieses das Leben des Jungtieres kosten kann.

Sollte das Baby etwas feststecken, darf man trotzdem auf keinen Fall an den Beinchen oder am Köpfchen ziehen! Lediglich, wenn es auch bei den nächsten Wehen nicht weiterkommt und womöglich die innere Fruchthülle nun auch schon geplatzt ist, kann man, wenn das Baby zur Hälfte da ist, den kleinen Körper fest mit der ganzen Hand umschließen und vorsichtig bei der nächsten Wehe gefühlvoll (nicht ruckartig) mithelfen.

Es ist unbedingt darauf zu achten, dass die vollständige Nachgeburt mitkommt (sonst könnte es zu einer Gebärmutterentzündung kommen)!!! Manchmal reißt die Nabelschnur und die Nachgeburt (Plazenta) bleibt noch im Katzenkörper. Man muss ich dies unbedingt notieren und später die Nachgeburten nachzählen. Dabei ist Achtung geboten, denn manchmal fressen die Mütter die Nachgeburten sehr schnell auf, was auch gut für sie ist, denn die Plazenta versorgt sie mit Nährstoffen und gibt Energie.
Ist das Baby komplett geboren, reißt die Mutter im Normalfall die Fruchthülle auf, beginnt, das Neugeborene trocken zu lecken, frisst die Nachgeburt, arbeitet sich dabei über die Nabelschnur bis zum Babybauch vor und nabelt es mit den Zähnen ab. Es sollten knapp 2 cm Nabelschnur am Baby verbleiben, deshalb sollte man evtl. mit Daumen und 2 Fingern die Nabelschnur am Babybauch halten, um die Gefahr des zu kurzen Abnabelns zu verhindern. Dann putzt die Mutter es weiter trocken, wodurch der Kreislauf des Babys angekurbelt wird, welches dann auch manchmal lauthals zu schreien beginnt und sich kurze Zeit später instinktiv und robbend auf den Weg zu Mamas Zitze begibt!

Hilfestellung?
 

Manchmal erscheint Baby Nummer 2 zu schnell oder die Katzenmutter ist noch unerfahren und kümmert sich nicht um ihr Neugeborenes. Dann tritt der Mensch in Aktion:
Mit sauberen Fingern wird vorsichtig die Fruchthülle aufgerissen, und mit der desinfizierten Schere nabelt man das Baby ab, indem die Nabelschnur von der Bauchdecke des Babys aus mit Daumen und Zeigefinger vorher so lange gerieben wird bis das Blut quasi beiseite geschoben ist.
Dann schneidet man die Nabelschnur durch und reibt sie weiterhin noch ein wenig zwischen den Fingern, damit möglichst kein Blut mehr austritt. Anschließend wird das Baby in ein Frotteetuch gepackt und kräftig trocken gerubbelt (keine Angst - Katzenmütter sind auch nicht eben zart mit ihrem Nachwuchs, und die Kleinen halten schon ganz schön was aus).
Ich sauge das Kleine auch vorsichtshalber etwas ab, um sicherzugehen, dass sich kein Fruchtwasser mehr in Nase oder Mäulchen befindet. Einfach das Baby nehmen, Schnäuzchen vor den eigenen Mund halten und vorsichtig saugen. Nein, es ist überhaupt nicht eklig (nur ein bisschen salzig)! Man ist im übrigen meist viel zu engagiert dabei, um sich darüber Gedanken zu machen. Es sollte kein störendes Atemgeräusch (Rasseln o. ä.) vorhanden sein.
Mit einem in Rescue-Tropfen getränkten Wattestäbchen kann man dem Baby auch gut die ersten Töne entlocken, indem man damit das Mäulchen des Kleinen kurz von innen benetzt (dabei kann man u. U. auch schon sehen, ob der Gaumen geschlossen ist). Der eklige Geschmack dieser Tropfen auf der Zunge weckt offenbar alle Lebensgeister und das Schreien tut dann ein übriges und entfaltet die Lungen.
Das Baby wird noch gewogen, man kann versuchen, das Geschlecht zu bestimmen (auch erfahrene Geburtshelfer tun sich dabei manchmal jedoch schwer) und dann darf es zu Mama an die Zitze, wenn Mama nicht gerade mit einer weiteren Austreibungsphase kämpft. Denn dabei kann es passieren, dass sie sich so sehr in der Kiste bewegt, dass die schon geborenen Kleinen in Gefahr wären.
Man nimmt diese dann lieber für kurze Zeit heraus und tut sie in das bereitgestellte Körbchen mit Wärmflasche, Heizkissen oder/und Rotlicht. Sollte die Katzenmama allerdings gerade darauf besonders nervös reagieren („Wo sind meine Kinder??!!"), legt man sie lieber wieder zurück und passt halt auf.

Unter der Geburt kann man der werdenden Mutter alle 20 bis 30 Minuten eine Gabe Caulophyllum D6 im Wechsel mit Pulsatilla D4 verabreichen (z. B. die Globuli in Vitaminpaste einpacken, welche die Katze dann abschleckt), um so auf natürliche Weise die Wehentätigkeit anzuregen, wenn es evtl. zu lange dauert. Wenn die Laken in der Wurfkiste zu nass und blutig sind, zog ich immer die oberste Schicht weg (und rollte die Katze dabei quasi zur anderen Seite), damit sich niemand erkältet.

Manche Katzen gebären schnell. Unsere erste Katze benötigte für ihren ersten Wurf mit 6 Babys lediglich 73 Minuten, wobei einmal 2 Katzenkinder im Abstand von nur 2 Minuten kamen. Die meisten Katzen brauchen dafür allerdings doch ein wenig länger, und es kann sogar in Einzelfällen sein, dass die komplette Geburt bis zu 3 Tagen dauert (so erlebt bei unserem ersten E-Wurf!) - die Regel ist das allerdings nicht und auch nichts für schwache Nerven!. Sollte man sich unsicher fühlen, ist unbedingt der Tierarzt zu Rate zu ziehen. Sollte einem etwas nicht richtig vorkommen (wie beispielsweise bei einer unserer anderen Katzen, die neben Schleim auch - für meine Begriffe zu viele - Blutstropfen verlor, sollte man sich natürlich auch sofort mit dem Tierarzt in Verbindung setzen. In unserem Fall bedeutete das damals einen Kaiserschnitt. Ein Baby lag quer vor dem Geburtskanal und ließ die Geburt nicht richtig in Gang kommen.

Geschafft!
 

Wenn die Geburt vorbei ist, sind meist alle Beteiligten ziemlich erschöpft. Die Katzenmutter bekommt von uns dann einen Cocktail aus Eigelb, Traubenzucker und ein bisschen Kondensmilch gereicht („am Bett" sozusagen), um wieder etwas zu Kräften zu kommen, denn die Wurfkiste verlässt sie zu diesem Zeitpunkt normalerweise nicht freiwillig. Sollte der Untergrund nun zu nass sein, muss man die kleine Familie ggf. doch einmal kurz aus der Kiste hinaus- und wieder hinein heben, ansonsten ist ein Auswechseln der Laken nach einigen Stunden ausreichend, zumal sich die Katzenmutter in der Zeit meist selbst erst einmal richtig säubern muss und will. Zunächst wird sie aber in den meisten Fällen schnurrend in der Kiste liegen mit ihren Kindern an den Zitzen - und dieser Anblick macht den Geburtshelfer dann auch stolz und glücklich!

In den ersten Stunden fließt die besonders wichtige Kolostralmilch, durch die die Kleinen in den nächsten Wochen den Schutz vor Infektionen durch die Mutter mitbekommen. Man sollte die Kleinen ab sofort täglich zur gleichen Zeit wiegen, um zu kontrollieren, ob sie auch genügend Milch von der Mama bekommen. 10 bis 20 Gramm sollten sie täglich zunehmen. Sollte es einmal etwas weniger sein oder gar an einem Tag stillstehen, ist das noch kein Grund zum Verzweifeln. Meist reguliert sich das am nächsten Tag von selbst. Nach 2 Tagen des Gewichtsstillstandes oder gar des Abnehmens sollte man allerdings dringend etwas unternehmen. Nach der ersten Woche sollten die Kleinen ihr Geburtsgewicht in etwa verdoppelt haben.
Nach 5 bis 14 Tagen öffnen sich die Äuglein.

Bei der Katzenmutter kann es in den ersten Tagen nach der Geburt noch zu kleinen Blutabsonderungen kommen. Man muss auf ihr Allgemeinbefinden (Temperatur) achten, darauf, dass kein stärkerer Ausfluss vorhanden, dass sie trinkt, möglichst auch frisst und Stuhlgang hat. Beim ersten Alarmzeichen sofort zum Arzt! Wir geben den Müttern nach der Geburt noch 3 Tage lang 3x täglich Sabina D6 und Caulophyllum D6, damit alle Reste herauskommen und die Schmerzen nicht so schlimm sind.

Nicht jede frisch gebackene Katzenmutter weiß sofort etwas mit den kleinen „Krabbeltieren" anzufangen! Insbesondere nach einem Kaiserschnitt einer Erstgebärenden (unsere Lissy war so ein Fall!) ist es möglich, dass sie ihre Kinder zunächst ablehnt. Lissy hatte scheinbar große Schmerzen (auch eine Riesennarbe) und wusste mit ihren Kleinen einfach nichts anzufangen. Da war dann Füttern von Dosi-Seite aus angesagt! Man besorge sich entweder Einwegspritzen vom Tierarzt oder ein Aufzuchtfläschchen, sowie KMR- (oder eine andere Sorte - wir sind damit jedoch wunderbar klar gekommen) Aufzuchtmilch und gehe ans Werk.
Alle 2 - 3 Stunden (selbstverständlich auch nachts!) müssen die Kleinen gefüttert werden. Im Anschluss daran muss mit einem aufgerauten Tuch das Bäuchlein und die Po-Gegend massiert werden, damit die Kitten ihr kleines oder großes Geschäft absetzen, denn ganz allein können sie es nicht, und wenn die Mutterkatzen das nicht mit ihrer rauen Zunge besorgt, muss der Mensch natürlich helfen.
Aus Erfahrung kann ich sagen: Bereits nach etwa 24 Stunden ist man ziemlich erledigt...
Wir waren seeeeeehr froh, dass bei unserer Lissy nach knapp 3 Tagen ihre Mutterinstinkte erwachten und wir uns nach und nach die Aufgabe des Versorgens und Putzens teilen konnten bis sie sie irgendwann ganz allein übernahm.

Nun gut. Es gibt natürlich theoretisch noch viel mehr zum Thema Geburt zu berichten. Mit den medizinischen Einzelheiten, möglichen Komplikationen (derer gibt es viele) usw. möchte ich mich hier nicht weiter befassen. Dafür gibt es Bücher, Berichte erfahrener Züchter und Tierärzte. Es ist auf alle Fälle ein wunderschönes und aufregendes und immer wieder einzigartiges Erlebnis, einer Katzengeburt beizuwohnen und die Kleinen gesund aufwachsen zu sehen.

© Gunda Fahrenwaldt, 1998-2010

 
 

Ich die diesen Bericht zur allgemeinen Information nur auf meiner Züchterwebsite habe möchte darauf hinweisen das ich als Tierheilpraktikerin zwar in vielen Dingen die hier beschrieben sind konform gehe!

Aber darauf aufmerksam mache das das den Rat und die Unterstützung Erfahrener nicht ausschliessen soll.

Sollten Sie individuellen Rat benötigen bitte kontaktieren Sie mich.

Als Tierheilpraktikerin stehe ich Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Verfügung

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